Ich weiß nicht was ich arbeiten darf/soll...

Re: Ich weiß nicht was ich arbeiten darf/soll...

Beitragvon Leopoldine » 4. Mär 2008, 08:59

Hallo Schnuggel :hallo: ,

schön das du hierher gefunden hast. Leider habe ich deinen Email-Adresse nicht mehr.

Ich musste auch zur Anfallsunterbrechung im Jahr 2006 Tavor expidet 2,5 mg nehmen. Danach habe ich mindestens 1 Woche platt gelegen :krank: .

In früheren Tagen, als ich noch in der Psychiartrie, gearbeitet habe gab man dieses zur Beruhigung oder Anfallsunterbrechung. Je nach Gewicht. Meist 0,5 - 1 mg.

Ich kann dir auch nur raten, suche dir einen Arzt, der entsprechende Erfahrung hat. Ich kann einfach nicht verstehen, warum ein Arzt so etwas verschreibt, damit eine Prüfung bestanden wird :aeh: ?

Ich habe davon Tage, um nicht zu sagen eine Woche platt gelegen, und mein Gedächtnis war gleich null :oops: .
Ich wusste es allerdings, aus meinem Langzeitgedächtnis, das man Tavor nur mit Einmalhandschuhen anfassen durfte, da es über die Haut wirkt #-) .

Ich kann dir nur raten, es erst einmal mit einem Ehrenamt zu probieren (mache ich eine Stunde wöchentlich, damit ich hinaus komme).

Man bekommt dadurch Kontakte mit anderen Menschen #-) . Wenn es mir nicht so gut geht, dann bleibe ich Zuhaus.
Man bekommt dadurch viel Freude und Dankbarkeit zurück :P .
Das baut ungemein auf.

Schreibst du mir deine Emailadresse, dann schreibe ich dir zurück :knuddel: .

Grüsse von Leopoldine
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Re: Ich weiß nicht was ich arbeiten darf/soll...

Beitragvon nic » 4. Mär 2008, 21:16

Hallo Schnuggel,

sag mal wo in Köln hast du deine Umschulung gemacht ??? Du hast die nicht zufällig im Berufsförderungswerk Michaelshoven gemacht?! ... und von der hiesigen Psychiaterin das Tavor bekommen oder ????

Ich selber bin nämlich gerade hier und ich gestehe, die Frau habe ich gefressen. Ich war hier mal mit Anfällen (an einem Tag 12 Stück) im medizinischen Dienst und habe mich für die letzten 2 STunden befreien lassen. die meinte auch gleich von wegen Notfallmedikation und so... und das bei ner primären Epi in verbindung mit psychogenen Anfällen.

Der habe ich erstmal den Zahn gezogen, das ich Antidepressiva nehmen sollte und erklärt ich hätte keine Depressionen und ich bräuchte kein Notfallmedi. Ich habe allerdings auch nicht gesagt, das ich an dem Tag auch epileptische Anfälle (also Absencen hatte). War auch ganz gut so.

Ich habe leider schon 2mal in meinem Leben die Erfahrung gemacht, das Psychiater schnell mit Antidepressiva sind und dich auf die Schiene Depressionen drücken. ... selbst wenn man gar keine hat.

Vielleicht kannst du ja irgendwo im Büro Datenerfassung machen ?!

Lieben Gruß
Nic
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Re: Ich weiß nicht was ich arbeiten darf/soll...

Beitragvon Schnuggel » 5. Mär 2008, 12:08

Hallo nochmal,

în meinem Bericht bei der "Klinik und Poloklinik für Epileptologie" in Bonn steht:

Diagnosen:
Symptomatische Epilepsie mit komlex-partiellen Anfällen bei kernspintomographisch gesicherter links temporo-occipital gelegener Heterotopie.

Du hast Recht,Dentrit,ich bin ein Perfektionist, ich stecke mir meine Messlatte viel zu hoch und habe deshalb in meiner 1. Umschulung (1 Jahr), nur 1-sen und 2-en geschrieben. Habe meinen Schlaf verkürtzt, mir Schlaftabletten besorgt.Joints geraucht(war in der richtigen Gesellschaft.) Bis ich zusammengeklappt bin und in die offene Psychatrie kam.Mit dem Wegfall von Streß waren auch die Haschjoints weg. Die Psychatrie merkte nichts. Soviel und so oft nahmen wir sie nicht,denn sonst wären wir aus der Umschulung geflogen(wir nahmen sie nur ab und zu samstags.)
Innerhalb von 3 Tagen war ich von den Tabletten weg. :mimik:
Ich bekam eine 2 Chance, weil von der Umschulung die Maßnahme abgebrochen wurde.

Ich war zwar "schlauer" geworden,der Psychater überwachte mich erst vor der Prüfung. Doch glaube blos nicht,dass Tavor das einzige Medikament war,was ich dann hatte.Die Apotheke freute sich. Baldrian für den Tag/Nacht, Johanniskrauttabletten u.a. was ich rezeptfrei bekommen konnte. :? Das nahm ich alles.
Ich wollte genau so gut sein,wie meine Mitschüler,4 Mal wollten mich die Lehrer in die Klasse "für Büropraktiker" schicken,doch ich wollte nicht und lernte noch mehr,dass ich die Note 2 erreichte(immer direkt nach so einem Gespräch). Nur wegen dem Scheiß IHK-Abschluss.

Die Oberärtzin sagte mir (nach der Umschulung),das ich froh sein sollte,die Umschulung mit meinem Gehirn,überhaupt geschafft zu haben.
"Aus einem Käfer würde man keinen Ferarie machen",auch wenn ich das noch so sehr wollte.

Ich werde zum Tablettenjunky,wenn ich etwas erreichen will (beruflich)
Ich schlief jede 2 Woche,in der ich nach Hause fuhr auch mittags,weil sich meine Eltern auch hinlegten, zusammen genommen, zwischen 11-14 Stunden.-

Bei ehrenemtlichen Tätigkeiten habe ich mir in den letzten Tagen als Aufgabe für mich Telefondienst gewählt,für Kinder und Jugendliche. Mit Schulung beim Kinderschutzbund.Ich werde aber erst im Herbst erfahren,ob das etwas für mich ist,dann kommt das Erstgespräch und es beginnt eine neue Schulung. :)
Den Kirchenchor schaue ich mir erst mal an.

Nur das Arbeiten stört mich sehr,sonst hätte ich etwas schon in Angriff genommen. :!:

Deshalb habe ich das Thema eröffnet. :weissnix: :aeh:
Schnuggel
 
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Re: Ich weiß nicht was ich arbeiten darf/soll...

Beitragvon Dendrit » 5. Mär 2008, 18:02

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